200. Montagsdemo am Frankfurter Flughafen: Belastungen endlich reduzieren

100. Fluglärm-Demo am 31. 1. 2012

Anlässlich der 200. Montagsdemo am Frankfurter Flughafen fordert die Piratenpartei Hessen, dass endlich der Schutz der Bevölkerung die Interessen der Fraport überwiegen müsse. Sebastian Alscher, Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl, schildert die Position der Piraten wie folgt:

»Wir fordern verbindliche Lärmobergrenzen und ein absolutes Nachtflugverbot von 22.00 - 6.00 Uhr für den Frankfurter Flughafen. Personen- und Güterverkehr müssen auf Schienen- und Wasserwege verlagert werden. Dies darf aber nicht zu einer reinen Verlagerung von Dreck und Lärm führen, weshalb ein hessenweiter Verkehrswendegipfel initiiert werden muss.

Dabei sind Bürger, Verkehrsverbünde und kommunale Verkehrsplanung regelmäßig mit einzubeziehen. Natürlich müssen auch bestehende Konzepte auf ihre Wirkungen und Auswirkungen geprüft werden. Daraus resultierende Vorschläge müssen faktenbasiert überregional diskutiert und dann unter Bürgerbeteiligung und Volksbegehren bzw. Bürgerentscheiden abgestimmt werden.«

Christian Hufgard, Direktkandidat im Kreis Groß-Gerau, ergänzt: »Der Flughafen ist bei weitem nicht der Jobmotor, mit dem der Ausbau verkauft worden ist. Aber selbst wenn er es gewesen wäre, ist der Preis für die unzähligen betroffenen Menschen einfach zu hoch. Der Profit Weniger darf nicht auf dem Rücken Vieler erwirtschaftet werden! Mit jedem weiteren Ausbau wird den Menschen im Rhein-Main-Gebiet erneut vorgelogen, das Ende der Fahnenstange wäre erreicht. Damit muss endlich Schluss sein!«

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Kommentare

Umziehen

Man könnte ja auch einfach woanders hinziehen! Niemand wird gezwungen in Mörfelden-Walldorf zu leben!

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