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Alternativen zu Haft- und Geldstrafen! – PIRATEN Hessen danken dem Bündnis Aktionstage Gefängnis

Die Piratenpartei Hessen sieht das derzeitige Erwachsenenstrafrecht kritisch: Es dient nicht der Resozialisation. Deswegen bedankt sie sich beim „Bündnis Aktionstage Gefängnis“ für den Einsatz zu diesem Thema. Die Forderung der PIRATEN: Es braucht Alternativen zu Haft- und Geldstrafen. Das aktuelle Strafrecht fördert psychisches Leiden der Täter und hilft oftmals nicht, weiteren Straftaten vorzubeugen.

„Die psychischen und physischen Leiden der Gefangenen sind inhuman und nützen keinem“, so der Politische Geschäftsführer der Piratenpartei Hessen, Carsten Baums. „Statt auf Strafen und staatliche Gewalt, müssen wir uns auf die gesellschaftlichen Umstände konzentrieren, die ethisch falsche Taten möglich machen. Es bringt nichts, Täter von ihrer Familie mit Gewalt zu isolieren und sie in Kontakt mit weiteren Straffälligen zu bringen. Wir brauchen ein Konzept, das zur Reflexion, Einsicht und Reue anregt sowie die Würde und Individualität eines jeden Menschen wertschätzt.  An einem solchen System arbeitet die Piratenpartei gerne gemeinsam mit anderen gesellschaftlichen Organisationen.“

Die Aktionstage Gefängnis fanden in den ersten zehn Novembertagen statt. Das diesjährige Motto lautete „Kontakt | Einsamkeit | Isolation“.

Zu den Forderungen der Piratenpartei bezüglich des Strafrechts: https://wiki.piratenpartei.de/Bundestagswahl_2021/Wahlprogramm#Alternativen_zu_Haft-_und_Geldstrafen_schaffen
Bündnis Aktionstage Gefängnis: https://www.aktionstage-gefaengnis.de/