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PIRATEN Hessen fordern mehr soziale Gerechtigkeit durch die Einführung des BGE

Zum Welttag der sozialen Gerechtigkeit am 20.02. macht die Piratenpartei Hessen auf die in Deutschland vorherrschenden sozialen Veränderungen aufmerksam.

Dieser Gedenktag wurde 2009 von den Vereinten Nationen eingeführt. Er soll für die noch immer herrschende soziale Ungerechtigkeit auf der Welt sensibilisieren. Auch in Deutschland ist soziale Ungerechtigkeit ein viel diskutiertes Thema. Der Digitale Wandel spielt dabei eine große Rolle, finden die PIRATEN Hessen.

„Durch den Digitalen Wandel ändert sich unser Wirtschafts- und Sozialsystem“, sagt Matthias Pfützner, politischer Geschäftsführer der PIRATEN Hessen. Die Geschwindigkeit ist hoch. Tätigkeitsbereiche fallen weg, gleichzeitig ändert sich das Denken unserer Gesellschaft. Der Arbeitsbegriff muss neu definiert werden. Auch Eltern, die zu Hause bei ihren Kindern bleiben, oder Ehrenamtstätige leisten Arbeit. Momentan sind viele darin eingeschränkt, unbezahlten Tätigkeiten nachzugehen. Um dem entgegenzutreten, braucht es eine Änderung unserer sozialen Sicherungssysteme. Wir PIRATEN fordern die Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens.“

Die erste Vorsitzende der Piratenpartei Hessen, Martina Scharmann, ergänzt: „Jeder Mensch soll die Freiheit haben, nach seinen Neigungen und Fähigkeiten tätig sein zu können. Jede Art von Arbeit muss gewürdigt werden. Ein Grundeinkommen ohne Bedingungen und Bedürftigkeitsprüfung schafft diese Selbstbestimmtheit. Der bürokratische Aufwand, den wir aktuell bei Leistungen wie Hartz IV oder dem BAföG erleben, fällt mit dem BGE weg. Die Veränderungen in unserem Arbeitsmarkt verlangen nach Antworten. Wir PIRATEN können sie liefern. Das BGE schafft Freiheit des Einzelnen und damit soziale Gerechtigkeit.“