PIRATENWAHLPARTY IM MAINZER KUZ

PIRATENWAHLPARTY IM MAINZER KUZ
Der Hessische und der Rheinlandpfälzische Landesverband laden zur gemeinsamen Wahlparty in traditionsreichem Kulturzentrum

Pressemeldung

Liebe Pressepartnerinnen und Pressepartner,

Am kommenden Sonntag wird gewählt. Die Piraten wird man ebenfalls wählen. Wir erhoffen uns ein deutlich besseres Ergebnis als zur Europawahl, aber auch um dieses Ergebnis einzustellen wäre schon eine Verdopplung der Stimmen nötig. Die U18 Wahlen haben es vorgemacht. 9,52% in Hessen, in Thüringen sogar 14,8%. So unwahrscheinlich ist es also nicht, das uns noch ein Überraschungserfolg gelingt, auch wenn sich bei der letzten Sonntagsfrage die Piraten den Balken wieder mit den „Anderen“ teilen mussten.

Für ihre politischen Überzeugungen haben hunderte Piraten und parteilose Unterstützer in Rheinland Pfalz und Hessen unter anderem plakatiert, an Infoständen geworben, überzeugt, Flyer verteilt, Werbe- und Radiospots produziert, Aktionen geplant, teilweise bis an den Rand der Erschöpfung gearbeitet aber auch jede Menge Spaß gehabt.

Mit dem 27. September erfährt dies nun einen vorläufigen Höhepunkt. Wahlparty. Spannender kann Politik kaum sein.

Zur gemeinsamen Wahlparty des Hessischen und Rheinlandpfälzischen Landesverbandes im KUZ Mainz möchten wir Sie herzlich einladen. Einlass ist um 17Uhr. Die ersten Hochrechnungen erhoffen wir uns bereits um 18Uhr.

Neben einem musikalischen Rahmenprogramm (u.a. live mit der Band Pornophonique aus Darmstadt) erwarten Sie die Spitzenkandidaten und die Vorstandsmitglieder aus Hessen und Rheinlandpfalz sowie Liveschaltungen zu den Wahlpartys anderer Landesverbände über Großbildleinwand.

Über Ihr kommen würden wir uns sehr freuen.

Mit den freundlichsten Grüßen

Entlassung für sechs Maultaschen

„Es handelt sich nicht um zwei, drei oder vier, sondern um sechs Maultaschen.“ So die Richterin zur Bestätigung des Urteils. Genau. Und nach 17 Jahren Betriebszugehörigkeit wird einem die Regel, dass man Essen der Pflegebedürftigen nicht mit nach Hause nehmen darf, sondern in den Müll schmeißen muss, ja hoffentlich in Fleisch und Blut übergegangen sein, oder?

Häuft sich dieser Tage. Die Kündigungswelle wegen Nichtigkeiten meine ich. Vor einer Woche der Fall der Sekretärin, die sich am Buffet bediente, im Januar 2008 verlor eine seit 31 Jahren im Betrieb angestellte Supermarktkassiererin den Job wegen angeblicher Unterschlagung zweier Pfandbons im Wert von 1,30EUR, und vor gut einem Jahr mussten zwei Backwarenfachverkäufer für den Verzehr von Brotaufstrich im Wert von 10Cent gehen.

Klingt fast als sollten wir auf etwas vorbereitet werden. Deutschlands Arbeitgeber haben ein großzügiges Herz. Aber wehe dieses wird ausnutzt. Man muss ja froh sein, wenn man Arbeit hat. Von wegen mal eben ins Internet und die Weihnachtsgeschenke vom Bürostuhl aus besorgt. Hat sich. Ab sofort gibt’s kein Pardon mehr. Arbeitswillige gibt es schließlich genug.

Nach eigenen Angaben sei es im Altersheim Gang und Gäbe gewesen, sich von übrig gebliebenem Essen der Patienten etwas mit nach Hause zu nehmen. Warum auch nicht? Landet das Essen doch sonst im Müll. Das angeblich zerrüttete Vertrauensverhältnis ist demnach wohl kaum der wahre Grund. Eher die Tatsache, dass die Dame schon 58 ist. Und eine Abfindung von 18.000.-EUR für das vorzeitige Ausscheiden aus dem Betrieb vorher abgelehnt hatte.

Schwarz Gelb

ist noch schlimmer als die große Koalition
37% (10 Stimmen)
wird es besser machen als die große Koaltion
19% (5 Stimmen)
wird garnichts ändern
44% (12 Stimmen)
Gesamtstimmen: 27

Wochenrückblick 18.10.2009 - 24.10.2009

Hier wieder mein persönlich kommentierter Wochenrückblick über das, was uns Piraten angeht oder angehen könnte. Wie immer ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Relevanz :-)

Dieser Wochenrückblick wird wie immer auf der hessischen Webseite (http://www.piratenpartei-hessen.de/aktuelles/wochenrueckblick/) und meinem Blog (http://sikk.wordpress.com) veröffentlicht.

Viel Spaß,
Sikk


2009-10-18: eGK
Gesundheitspolitik der neuen Koalition - Die elektronische Gesundheitskarte wird gestoppt - Deutschland - Politik - Hamburger Abendblatt
Sag bloß: Die elektronische Gesundheitskarte wird doch wieder abgeschafft? Das glaube ich aber erst, wenn es noch mehr Details dazu gibt...
 


2009-10-18: Überwachung
Kaspersky-Chef will Ende der Anonymität im Internet - Golem.de
Oje, der Anti-Viren-Kaspersky hätte am liebsten den Internet-Pass, um damit der Anonymität im Internet Herr zu werden. Halten wir ihm mal zu gute, dass er prinzipbedingt an der Virenfront nur das Böse im Internet sehen muss. Aber trotzdem: Wer Viren schreiben kann, kann sie auch anonym verbreiten, geholfen ist damit niemandem, im Gegenteil kann ohne eine gewisse Anonymität kein Whistleblowing stattfinden, manchmal ist es nur im Schutze der Anonymität möglich, vor Repressionen geschützt zu sein und manche Meinungen werden nur anonym ausgesprochen (ja da ist auch dummes Zeug dabei, aber das ist es allemal wert). Nein, das Internet ist nicht schlecht, aber manche Leute sind es. Und denen kommt man mit so einem lächerlichen Pass nicht bei.
 


Wochenrückblick 11.10.2009 - 17.10.2009

Hier wieder mein persönlich kommentierter Wochenrückblick über das, was uns Piraten angeht oder angehen sollte. Wie immer ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Relevanz :-) Dieser Wochenrückblick wird wie immer auf der hessischen Webseite (http://www.piratenpartei-hessen.de/aktuelles/wochenrueckblick/) und meinem Blog (http://sikk.wordpress.com) veröffentlicht. Viel Spaß, Sikk


2009-10-11: Amok
Debatte um Schießanlage: Schützenhilfe für Schützengilde
Jawoll: Nachdem in Winnenden der Amoklauf verherrlicht wurde, deutschlandweit Computerspieleevents abgesagt und sabotiert wurden, nachdem auch selbsternannte Amokexperten sich für Spieleverbote stark machten fördert man in Backnang, einem Nachbarort von Winnenden den Neubau des Schützenhauses mit 210.000 Euro. Respekt für dieses Vorgehen. BTW: Das Schützenhaus soll 2,1 Mio kosten, zu dem Preis müsste es ja olympischen Standards entsprechen. FUD: Bestimmt kann man auch für die Hälfte bauen und bestimmt ist der Bauherr ein guter Freund des Bürgermeisters...

Bevor ich Pirat wurde, war ich

Mitglied einer anderen politischen Partei
10% (3 Stimmen)
Die Piratenpartei ist die erste Partei, in der ich Mitglied wurde
90% (27 Stimmen)
Gesamtstimmen: 30

Danke! Ihr Piraten.

Exakt 845.904 Menschen in Deutschland haben ihr Kreuzchen bei der Piratenpartei gemacht. Das sind 2% der Stimmen. In Hessen sind es es 66.533 Stimmen (= 2,1%).
Dies ist eine weitere Steigerung zum Ergebnis der Europawahl, bei der wir 0,9% erreicht haben.. Wir sehen das als einen super Start für unsere Partei.

Es wird in den nächsten Tagen und Wochen viel darüber geredet werden, wie und was wir verbessern können. Wie wir unsere Inhalte weiter an den Mann und die Frau bringen können.

HOWTO: Petitionen verstecken beim Deutschen Bundestag

Wie ich schon Anfang 2006 lernen durfte, gibt es eine ganz einfach Möglichkeit die Veröffentlichung einer "öffentlichen Petition" zu verhindern:
Man braucht nur eine "sachgleiche" (der Begriff scheint hier sehr weit gefasst) öffentliche Petition zuvor einzureichen, somit wird die später folgende Petition mit dieser zusammengelegt und nicht zum mitzeichen veröffentlicht. Eine Mitzeichnung ist dann nur über die "sachgleiche" Petition möglich, auch wenn deren Wortlaut mit der gewünschten nichts zu tun hat.

Trauermarsch wegen verlorener Privatsphäre

In Frankfurt/Main wird am Donnerstag, den 3.1.2008 ab 19Uhr um die verlorene Privatsphäre der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland getrauert.
 
Ein Trauerzug wird einen Sarg als Symbol für den Verlust von Privatsphäre, Grund- und Bürgerrechten durch die Innenstadt tragen. Hintergrund ist ein von CDU, CSU und SPD beschlossenes Gesetz, dem zufolge ab 2008 das Kommunikations- und Bewegungsverhalten aller Telefon-, Handy- und Internetnutzer in Deutschland verdachtslos registriert werden soll (Vorratsdatenspeicherung).
 
Treffpunkt für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist um 19 Uhr vor der Paulskirche, in der 1848 von der Frankfurter Nationalversammlung das erste mal in Deutschland die Grundrechte definiert wurden. Die Teilnehmer werden über Liebfrauenstraße und die Zeil zur Konstablerwache ziehen, um dort auf dem ersten komplett videoüberwachten Platz Frankfurts den Sarg abzusetzen, im Anschluß wird eine Trauerrede gehalten werden. An einem Kommunikationsstand des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung und der Piratenpartei wird tiefergehend über die Vorratsdatenspeicherung sowie die zunehmende staatliche Überwachung informiert werden.
 
Wir laden alle besorgten Bürgerinnen und Bürger ein, den Trauerzug - möglichst im schwarzen Anzug oder schwarzen Kostüm - zu begleiten und so ihren Protest gegen die ausufernde Überwachung zum Ausdruck zu bringen! Die Medien laden wir ein, den Trauermarsch anzukündigen und über ihn zu berichten.
 

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