Unterstützungsunterschriften

IT-Sicherheit fängt im Bundestag an

Anlässlich der Eröffnung des Kompetenzzentrums für Cybersicherheitsforschung in Darmstadt erklärt Christian Hufgard, Vorsitzender der Piratenpartei Hessen:

»Forschung im Bereich der IT-Sicherheit  ist richtig und wichtig. Die gefährlichsten Angriffe auf unsere Daten finden allerdings vollkommen legal statt: Vorratsdatenspeicherung, ungezügelte Geheimdienste und wild Daten sammelnde Konzerne. Diese Gruppen bereiten mir viel mehr Sorgen, als irgendwelche Verbrecher. Letztere haben bei weitem nicht die finanzielle und personelle Ausstattung wie die hauptberuflichen Gefährder unserer Freiheit.

Die Ohnmacht der Totalüberwachung #ParisAttacks

Andi Popp, CC-BY-SA BARTJEZ

Ein Piratengedanke von Andi Popp, auf seinem Blog veröffentlicht, mit freundlicher Genehmigung hier als Piratengedanke

Die Pariser Anschläge vom 13. November 2015 dürfen wohl in einem Atemzug mit dem 11. September 2001 in New York & Arlington und 11. März 2004 in Madrid genannt werden. Die schiere Wahllosigkeit, mit der unschuldige Menschen zu Opfern wurden, nur weil sie leichte Ziele waren, erreicht bei uns genau das was der Name Terror aussagt: Angst und Schrecken.

Terrorakte werfen immer Fragen auf. Wer? Warum? Wie können wir uns schützen? Die Regierungen des Westens haben die letzte Frage in der Vergangenheit einheitlich beantwortet, indem sie begonnen haben an einer Totalüberwachung zu arbeiten, die – nicht zuletzt unterstützt durch die Digitalisierung – alles bisher da gewesene in den Schatten stellt.

Vorratsdatenspeicherung, Staatstrojaner, Nacktscanner am Flughafen und nicht zuletzt die vollkommen außer Kontrolle geratenen Geheimdienste machen jeden einzelnen von uns zum gläsernen Bürger; und Frankreich war immer weit vorne mit dabei. Die Kosten für unsere Freiheit waren groß, aber das Sicherheitsversprechen hat viele überzeugt, sie zu tragen. Die Anschläge von letzter Woche zeigen aber, wie sich dieses Versprechen angesichts einer Handvoll Fanatiker mit Sprengstoff und Sturmgewehren in Luft auflöst.

Bundesparteitag in Hessen: 20.-21. Februar 2016 in Lampertheim

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Schon mal den Termin für den nächsten programmatischen Bundesparteitag vormerken. Der Landesverband Hessen hat sich um die Ausrichtung beworben und auch den Zuschlag dafür erhalten. Wir freuen uns kurz vor der Kommunalwahl in Hessen alle Piraten, Freibeuter und Gäste beim Bundesparteitag begrüßen zu können

Termin: 20.-21. Februar 2016
Ort: Städtische Mehrzweckhalle, Weidweg 4, 68623 Lampertheim

Weitere Informationen werden folgen.

 

Treffen der Themenbeauftragten

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Am 7. und 8. November 2015 trafen sich die Themenbeauftragten in Frankfurt am Main. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Landesverbänden Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Brandenburg für die finanzielle Unterstützung dieses Treffens.

Der Bericht des Treffens kann auf der Bundeswebsite weitergelesen werden...

Fulda und seine 1000 Lichter gegen Rassismus

Alexander Schnapper 2014

Am 9. November 2015 nahmen Jeanette, Bert und ich aus dem Landesvorstand an der Kundgebung "1.000 Lichter gegen Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und Gewalt, Fulda setzt ein Zeichen" des Bündnis "Fulda stellt sich quer. Gegen Rassismus. Für Weltoffenheit" teil.

PIRATEN begrüßen Abschaffung des Routerzwangs

Die Bundesregierung hat dem Bundestag den Entwurf eines Gesetzes zur „Auswahl und zum Anschluss von Telekommunikationsendgeräten“ zur Entscheidung vorgelegt.

Die Piratenpartei Deutschland begrüßt die Absicht der Bundesregierung, die Endkunden vom sogenannten Routerzwang zu befreien. 

Bisher haben die Teilnehmer häufig keine Möglichkeit, den von ihnen verwendeten Router frei zu wählen, weil einige Netzbetreiber am Breitbandanschluss ausschließlich den Betrieb des von ihnen vorgegebenen Gerätes zulassen. 

>> Pressemitteilung vollständig auf piratenpartei.de lesen

 

Ausschreibung Beauftragung Hessen-IT der Piratenpartei Hessen

Ausschreibung Beauftragung Hessen-IT der Piratenpartei Hessen

Ahoi,

der Landesverband Hessen der Piratenpartei Deutschland schreibt Beauftragung(en) für die Hessen-IT aus. Die IT-Beauftragten sind unmittelbar dem Landesvorstand zugeordnet und zu den öffentlichen Vorstandssitzungen berichtspflichtig. Sie vertreten sich gegenseitig. Zu den Aufgaben gehören die Koordination einzelner Landes AGs insb. AG Infrastruktur und AG Web, sowie die Begleitung von IT Projekten des Landesverbandes. Desweitern sind sie für das Vorhandensein einer Dokumentation der hessischen IT in der Piratenpartei verantwortlich.

IT-Beauftragte sollten erfahren sein in der Administration von komplexen IT-Strukturen und möglichst über Projektleitungserfahrung verfügen. Grundlegend ist die Fähigkeit zum Transfer techtalk - deutsch, deutsch - techtalk, so dass die Themen und Ergebnisse der AG IT-Infrastruktur und der AG Web auch vom Vorstand verstanden werden können. Wir erwarten von Bewerbern Zuverlässigkeit, Engagement und Teamgeist.

Eine Einarbeitung seitens der bisherigen IT-Beauftragten besteht.

Was die IT-Beauftragten an Know-How mitbringen oder wissen sollten:

Menschen

"Opposition ist Mist" sagte einst jemand, den ich ansonsten eher nicht zitieren würde. Aber mit dem Satz hatte er Recht. Wenn man als Opposition gute Ideen hat gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  1. Die Idee wird abgebügelt, weil sie der Koalition nichts ins Konzept passt
  2. Sie wird schnell umgesetzt, bevor im Parlament darüber abgestimmt werden kann
  3. Sie wird im Parlament abgelehnt, dann von der Koalition geringfügig angepasst, als eigene Idee präsentiert und angenommen.

Opposition hat aber - selbst wenn sie außerparlamentarisch ist - auch ihre Vorteile. Man lernt Menschen kennen, die man als Nicht-Politiker vermutlich niemals kennen lernen würde.

Mitglieder-Newsletter 2015-5

Nachfolgend die E-Mail die an unsere Mitglieder verschickt wurde, zur Transparenz auch für die Öffentlichkeit als Newsletter

Ahoi Pirat,

der zweite Landesparteitag in diesem Jahr ist vorbei, neben einem neuen Vorstand für die kommende Amtszeit wurden auch viele inhaltlichen Themen bezüglich Programm diskutiert und verabschiedet - und diese Woche fand die konstituierende Sitzung des neugewählten Landesvorstandes statt.

Wir möchten euch mit diesem Mitglieder-Newsletter über einige kleine Dinge informieren:

- 1V Blog
- Kommunalwahl 2016
- PIRATEN klagen gegen Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung
- [Digitalcourage-News] Vorratsdatenspeicherung? Unterstützen Sie unsere Verfassungsbeschwerde!
- Landesvorstandssitzungen
- Mailinglisten PPH, HAL und Schatzmeister
- Rettet die EU-Netzneutralität! Abstimmung im EU-Parlament am 27./28. Oktober


1V Blog
Christian wird in der Kategorie "1V Blog" als Vorsitzender mehr präsent öffentlich über aktuelle Dinge im Landesvorstand berichten, ähnlich wie die bisherigen Piratengedanken, aber direkt vom Landesvorsitzenden, hier könnt ihr seine bisherigen Artikel lesen:
https://www.piratenpartei-hessen.de/category/typ/1v-blog

JuliaReda.eu: Mogelpackung: Europaparlament beschließt weder Netzneutralität noch das Ende von Roaming

Julia Reda

via Julia Reda, Mitglied des Europäischen Parlaments (MdEP), Piratenpartei:

Mogelpackung: Europaparlament beschließt weder Netzneutralität noch das Ende von Roaming

„Die heute vom Parlament verabschiedete Telekommunikations-Verordnung hält weder das Versprechen, die Roaming-Gebühren abzuschaffen, noch bringt sie die dringend nötige Sicherung der Netzneutralität in Europa”, kritisiert Julia Reda, Mitglied des Europäischen Parlaments für die Piratenpartei und Schattenberichterstatterin der Grünen/EFA im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz.

„In erster Lesung hatte das Europäische Parlament im April 2014 eine weitgehende Regelung zur Sicherung der Netzneutralität beschlossen. Von dieser Errungenschaft ist nach den Verhandlungen mit Rat und Kommission nun nicht mehr viel übrig. Der verabschiedete Text, der nun nicht einmal mehr das Wort ‚Netzneutralität‘ erwähnt, lässt viele Hintertüren offen.

Dass Internetprovider jetzt die Möglichkeit bekommen, bestimmten Datenverkehr auf ihren Leitungen zu drosseln und anderen zu bevorzugen, schafft nicht nur ein Zwei-Klassen-Internet, sondern nimmt auch die Anreize, Leitungskapazitäten weiter auszubauen. Mit diesem Gesetzesrahmen wäre das Internet in den letzten 15 Jahren bestenfalls ein zweites Kabelfernsehen geworden und hätte nie den Platz in unserer Kultur und unserer Wirtschaft einnehmen können, den es heute innehat.

..."

Weiterlesen bei juliareda.eu.

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