Hochwertige Bildung kann es nicht zum Nulltarif geben!

Die hessische Landesregierung hat nach langen Verhandlungen ihr Planziel erreicht: Zähneknirschend haben die 12 hessischen Hochschulen und Universitäten eine Budgetkürzung um 30 Mio. Euro für das kommender Jahr akzeptiert. Die Piratenpartei Hessen kritisiert dieses Vorgehen als extrem kontraproduktiv.

 "Kann Hessen es sich leisten, noch mehr an Bildung und damit an unserer Zukunft zu sparen? Das Land vergibt mit diesen Kürzungen die Chance, Hessen zum attraktiven Zukunfts- und Bildungsstandort zu entwickeln", so Ralf Praschak, Stellvertretender Vorsitzender der Piratenpartei Hessen.  "Hessen muss sich wieder auf seine Stärken besinnen: Hohe Qualitätstandards an den Hochschulen, hohe Produktivität und vor Allem: Innovationskraft! Woher aber sollen die Innovationen kommen, wenn es an Investitionen in gute Ausbildung mangelt?"
 
"Nächste Woche findet die Veranstaltung Zuse 2.0 statt und Koch lobt in seinem Grußwort die Innovationen des Computerpioniers - und auf der anderen Seite streicht er die Grundlagen dafür zusammen, dass Hessen weitere hochqualifizierte Köpfe ausbildet," sagt Praschak weiter. "Die aktuellen Kürzungsvorhaben entlarven alle Versprechungen der CDU auf Landes- und Bundesebene über die Bedeutung der Bildungspolitik für unsere Zukunft. Bei den Bildungsausgaben in Deutschland liegt Deutschland mit nur 4,6 % des BIP auf dem viert-niedrigsten Niveau aller 25 OECD Staaten. Und Hessen nimmt im bundesweiten Vergleich nur hintere Plätze ein." 

Kommentare

Subventionsstreichliste

Der gute Herr Koch hat wohl schon länger die gemeinsam mit Steinbrück erarbeitete Streichliste der Subventionen vergessen. Damit könnte man nun mal anfange zu sparen ohne unnötig an der Bildung anzusetzen.

Hochschulmittel kürzen, heisst Bildung kürzen

Nicht nur das die Politik der derzeitigen Landesregierung auf eine 2 Klassen Bildung hinarbeitet und Kinder einkommensschwacher Familien benachteiligt, jetzt werden auch noch jene die ein Studium machen auf unterfinanzierte Hochschulen und Universitäten gehen müssen.
Herr Koch gibt bereitgestellte Gelder für Kinderbetreuung nicht frei. Außerdem stellt er den beschlossenen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter 3 Jahren ab 2013 offen in Frage.
Er verantwortet Kürzungen bei der Bildung.
Was kommt als nächstes?
Werden dann vielleicht Subventionen für die Einstellung gut ausgebildeter Fachkräfte an hessische Unternehmer gezahlt?

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