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IT-Sicherheit fängt im Bundestag an

Anlässlich der Eröffnung des Kompetenzzentrums für Cybersicherheitsforschung in Darmstadt erklärt Christian Hufgard, Vorsitzender der Piratenpartei Hessen:

»Forschung im Bereich der IT-Sicherheit  ist richtig und wichtig. Die gefährlichsten Angriffe auf unsere Daten finden allerdings vollkommen legal statt: Vorratsdatenspeicherung, ungezügelte Geheimdienste und wild Daten sammelnde Konzerne. Diese Gruppen bereiten mir viel mehr Sorgen, als irgendwelche Verbrecher. Letztere haben bei weitem nicht die finanzielle und personelle Ausstattung wie die hauptberuflichen Gefährder unserer Freiheit.

Ohne ein klares Bekenntnis zum Datenschutz und gegen anlasslose Überwachung läuft diese Forschungseinrichtung Gefahr, eine Farce zu werden. Der Schutz persönlicher Daten wiegt schwerer als der Hunger von ›Big Data‹. Wir sind Menschen und keine Handelsware!«

Neben der Forderung nach verbesserten gesetzlichen Bestimmungen zur IT-Sicherheit rieten die PIRATEN auch zu einem umsichtigen individuellen Umgang mit persönlichen Daten im Internet, so Hufgard weiter. Datenschutz könne nur greifen, wenn man nicht freiwilling sensible Daten preisgebe. Um dies zu vermitteln, müsse Medienkunde Bestandteil des lebenslangen Lernens sein.

 

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Kommentare

Datenschutz beginnt im Kopf

"Datenschutz könne nur greifen, wenn man nicht freiwilling sensible Daten preisgebe. Um dies zu vermitteln, müsse Medienkunde Bestandteil des lebenslangen Lernens sein."
Vor allem müssen Internetnutzer wissen/lernen, das Datenschutz im eigenen Kopf beginnt. Wir sollten nur die Daten und Infos ins Internet eingeben, die wir auch wirklich herausgeben wollen.
mfg, Thomas

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