Die Piratenpartei Hessen unterstützt die Forderungen der Schüler, Azubis und Studenten nach besseren Zukunftsperspektiven für junge Menschen. Insbesondere fordern die Piraten die Landesregierung auf, den
Hochschulpakt zurück zu nehmen. Finanziert werden könnte diese Investition z.B. über einen Verzicht auf den in der Bevölkerung sehr umstritttenen Ausbaus des des Flughafens Calden.
"Wir werden gemeinsam mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen demonstrieren!" so Ralf Praschak, stellvertrender Landesvorsitzender. "Eine gute Ausbildung der jungen Generation sichert die Zukunft der
ganzen Gesellschaft. An Bildung darf nicht gespart werden!"
Nach Meinung der Piraten gilt das Spar-Argument der Landesregierung für den Hochschulpakt nicht: "Millionengräber wie Kassel-Calden werden politisch gegen jeden Sachverstand durchgesetzt", kritisiert Volker Berkhout, Vorsitzender des Kreisverbands Kassel. "Hier müssen Stadt und Landkreis endlich ihre Verantwortung wahrnehmen und das Land davor bewahren, unserer Steuermittel zu verschwenden."
Kommentare
Selten habe ich den Begriff
Selten habe ich den Begriff "Lehre" über einem Text mit derart vielen Rechtsschreibfehlern gelesen. Bitte korrigieren!
Lehre und Forschung als Basis
....aber für was. Ohne Wirtschaft und Industrie brauchen wir auch keine Forschung mehr. Eine Wirtschaftsregion braucht nun mal einen Flughafen.
Es ist nicht gut wenn hier im Land immer wieder die Dinge gegeneinander ausgespielt werden. Weder brauchen wir einen Verzicht auf den Flughafen noch sollen wir Forschung und Lehre vewir rnachlässigen. Was vielmehr dringend notwendig ist, ist ein gesellschaftlich schlüssiges Gesamtkonzept, in dem auch mal über den sinnvollen Einsatz der Mittel nachgedacht werden muss. Wieviel Geld braucht der Flughafen und sind private Investoren ausreichend mit dabei? Wofür verwenden die Hoschschulen die Mittel, gibt es eine Diskussion über die Hochschulstandorte und die Notwendigkeit bestimmte Studiengänge nach dem Motto "koste es was es wolle, Hauptsache Bildung" zu erhalten?
Wenn wir uns diesen Fragen stellen,sind wir ein Stück weiter.
Andreas Koch
Erbach/ Odenwald
Hi Andreas, da muss ich dir
Hi Andreas,
da muss ich dir (privat) ein wenig wiedersprechen. Eine Flughafen kann für die Wirtschaft in einer Region gut sein - muss er aber nicht. Genauso gibt es auch wirtschaftliche starke Regionen ohne Flughäfen. Nicht jede Ware muss weltweit innerhalb von 24 Stunden geliefert worden sein und gerade im Zeitalter des Internets müssen auch Manager nicht mehr von Konferenz zu Konferenz jetten. Dazu kommt, dass der weltweite Wettlauf nach immer größeren Flughäfen dagegen massive Probleme für Mensch und Umwelt birgt.
Die Forderung nach einer transparenteren Finanzverwaltung an den Universitäten halte ich dagegen für richtig. Wer Steuergelder haben möchte, muss damit auch verantwortungsbewusst umgehen.