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Fulda und seine 1000 Lichter gegen Rassismus

Alexander Schnapper 2014

Am 9. November 2015 nahmen Jeanette, Bert und ich aus dem Landesvorstand an der Kundgebung "1.000 Lichter gegen Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und Gewalt, Fulda setzt ein Zeichen" des Bündnis "Fulda stellt sich quer. Gegen Rassismus. Für Weltoffenheit" teil.

Fulda bleibt bunt (Grafik via Facebook)

Weil es der geschichtsträchtige 9. November ist. Weil seit über einem Jahr Menschen hinter anderen Menschen bei Kundgebungen und Demonstrationen hinterherlaufen und rechtspopulistische und antisemitische Sprüche oder Reden applaudieren und zustimmen. Weil sie denken das christliche Abendland würde untergehen. Weil sie Angst haben, aber diese Angst in Hass und auch Gewalt umschlägt. Weil immer mehr verbale in physische Gewalt ausartet, Menschen und Schutzeinrichtungen verletzt und beschädigt werden. Weil es nicht sein kann, das Fremdenhass fast schon salon- und gesellschaftsfähig wird. Weil wir am 77. Jahrestag der Reichsprogromnacht nicht tatenlos und still zusehen können wie sich die Geschichte fast wiederholt. Weil wir uns für Menschen- und Bürgerrechte einsetzen. Für Vielfalt, für Integration, für Verständigung ohne Grenzen hinweg.

Diese Kundgebung wurde seit Wochen via Facebook beworben und so machten wir uns aus Frankfurt/Main auf nach Fulda um gemeinsam mit anderen zu demonstrieren. Soweit eigentlich fast alles normal. Allerdings nahm das ganze wenige Stunden zuvor eine skurille und merkwürdige Wendung. Via Facebook folgte vom Veranstalter/Hauptinitiator von "Fulda stellt sich quer" dann ein Verbot von Fackeln, Pyrotechnik und Feuerwerkskörper, sowie keine Fahnen, politische Transparente und eine Flugblattverteilung waren auch nicht erlaubt. Kein Scherz, hier der Screenshot des Facebookbeitrages:

Fassen wir bis hierhin kurz zusammen. Zu einer politischen Kundgebung mit politischen Inhalten - gerade am Gedenktag der Reichsprogromnacht - dürfen keine politischen Inhalte außer der RednerInnen am Mikrofon kundgetan werden. Also eigentlich alle politischen Parteien, die sich gegen Rassismus, Xenophobie und Antisemitismus einsetzen - sollten keine Fahnen oder Plakate oder Banner oder ähnliches zeigen. Der Organisator wetterte weiter auf Facebook öffentlich und drohte im Vorfeld mit Konsequenzen den Demonstrierenden welche sich nicht an die Regeln halten sollten, inbesondere scheint ihm die unabhängige Jugendorganisation "Revolution Fulda" ein Dorn im Auge zu sein, welche er vorverurteilt.

Im Grund wurden allen Menschen verboten ihre politische Meinung kundzutun, also auch sichtbar zu zeigen. Selbst die bekannten Forderungen oder Sprüche wie "Kein Mensch ist illegal. Bleiberecht überall" oder "Flüchtlinge bleiben. Rassisten vertreiben" wurden auf der Kundgebung nicht geduldet. Ebenso wenig wie Sprüche auf denen ein Parteilogo zu sehen war. Dies wurde sofort und mit Unterstützung des Ordnungsamtes und der Polizei unterbunden.

Und ja - ab hier wird das ganze richtig heuchlerisch und für mich als demokratisch agierender Mensch unfassbar. Ich packte den Guerillabeamer (eine starke LED Taschenlampe mit Dia-Einsatz und Kameraobjektiv) aus und vor der Veranstaltung suchte und probierte ich entsprechende Stellen kurz anzustrahlen. Ich wählte das Motiv "Gib Pegida, AfD und Co keine Chance! #keinfussbreit" bei dem auch das Piratensignet und das Wort PIRATEN zu lesen waren. Eigentlich eine normale und nicht-provokante Forderung und Meinung. Dies sah aber das Ordnungsamt Fulda nicht ein und sofort kam eine Mitarbeiterin an und wies mich an (ohne ihren Dienstausweis zu zeigen!), nicht mehr zu leuchten, ich würde die Veranstaltung stören und außerdem sei das Wort "PIRATEN" zu lesen. Bei Zuwiderhandlung und nochmaligem Leuchten würde ich ein Platzverbot ausgesprochen bekommen. Sie würde das der Polizei melden. Auf meine Erwiderung, das ich nicht provozieren würde, sondern nur die Kundgebung mit dem Leuchten inhaltlich unterstreichen würde, reagierte sie gar nicht, sondern erklärte mir noch mal das ich das nicht mehr machen dürfte. Ebenso wenig konnte ich sie überzeugen eine andere Grafik "In Hessen sagt man GUDE - Refugees welcome" zu verwenden, dort ist kein Parteiname verwendet. Das sei egal, mein Leuchten (ehrlich, ich habe knapp 20 Sekunden geleuchtet, mehr nicht!) sei als Störung zu interpretieren und ich hätte das zu unterlassen. Wenige Minuten später wurde ich dann auch vom Polizeifotografen mit Blitzlicht abfotografiert.

Was für ein Witz! Von da an geriet die Kundgebung zu einer Farce und  Wohlfühl-alle-haben-sich-lieb-und-sind-toll-Show. Der Hauptinitator oder Sprecher auf der Bühne sprach was von Solidarität, Respekt und Toleranz und das wir uns gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit wehren müssen und das Fulda keine "braunen Parteien" dulde. Und jetzt kommt es - als Redner durfte der CDU-Oberbürgermeister dann sprechen und schmückte sich mit antirassistischen Inhalten. Zynisch - gerade die menschenverachtende Politik der CDU und die Äußerungen von immer mehr "christdemokratischen" Politikern schüren den Rassismus und die Angst.

Es sprachen noch ein Pfarrer sowie eine junge Studentin die nebenbei noch erwähnte das sie was mit der AStA zu tun hätte, aber dies hier nicht politisch sein sollte, sie hier als Privatperson spricht und wie sie es schätzt in Freiheit zu leben, aber mit Angst und das man sich mehr engagieren müsse. Währenddessen wurden (ACHTUNG!) Flugblätter mit Liedern verteilt die gemeinsam gesungen werden sollten, z.B. "Imagine" von John Lennon. Eine Sängerin kam auf die Bühne und ohne Begleitung (warum nicht mit Gitarre?) und stimmte schief die Töne an und versuchte die sehr leise Menge zum Singen zu animieren. Es scheiterte auch kläglich danach mehrere Strophen von "We shall overcome" zu singen.

Kurze Zeit später wurde die Kundgebung auch beendet. Die netten Jugendlichen von "Revolution Fulda" erschienen danach mit einem Transparent - und es war der einzige wirkliche politische Inhalt an dem Abend. Danke an die Gruppe, damit der Abend nicht zu langweilig und frustrierend wurde. Aber lange konnten sie nicht bleiben, die Polizei sah darin wahrscheinlich eine Gefahr und das Transparent musste zusammengepackt werden.

Zum Schluss konnte ich noch den Polizisten der mich anfangs fotografiert hatte erwischen und habe ihn gefragt warum er mich fotografiert hatte. Ich zeigte ihm die Botschaften mit dem Guerillabeamer und er musste eingestehen das diese für ihn jetzt nicht als Provokation galten und er das nicht verboten hätte. Mich zu fotografieren wäre aber normal, damit er später Fotomaterial hätte - als ich ihm mitteilte das er das nicht so ohne weiteres oder nicht ohne Einsatzbefehl dürfe, meinte er das kein offizieller Befehl vorliege, er würde aus eigenem Ermessen Fotos anfertigen und diese dann auch später löschen. Ich bat ihn das Foto von mir doch zu löschen da von mir keine Straftat oder Störung begangen wurde - dem kam er nicht nach, also ließ ich ihn die Guerillabeam-Slides (siehe oben) abfotografieren damit er in der Polizeidienststelle über den Abend diskutieren könne - und weshalb die Ordnungsamtsbeamtin mich als Störenfried gemeldet hat. Es war ihm sichtlich peinlich. Ich finde, die Polizei Fulda bedarf einer intensiven Schulung durch die Polizei Frankfurt. Die kennt sich ja bestens aus was Kundgebungen und Demonstrationen betrifft.

Fazit:
Kundgebungen dieser Art von "Fulda stellt sich quer" sind eher Selbstinszenierung und nicht wirklich politischer Natur, die selbsternannten "Ordner" mit den gelben Warnwesten, sowie das stockkonservative Vorgehen des Ordnungsamtes und Polizei und das "Verbot" von politischen Inhalten lassen den Abend als Farce enden. Es war Zeitverschwendung. Politische Meinungen von anderen ist nicht erwünscht, was also brachte die Kundgebung?

Falls Du vor Ort warst, wie hast du den Abend erlebt, was ist deine Meinung darüber - schreib es hier im Kommentar und trete mit mir in den Dialog.

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Kommentare

Ziemliches Rumgejammer

Wer organisiert bestimmt auch die Regeln. So einfach ist das.
Das bei so einer klaren Ansage eine Guerillabeam unterbunden wird ist nur verständlich.
https://de.wikipedia.org/wiki/Guerilla

Übrigens:
Es wird niemand gehindert eine eigene Veranstalung mit einem Meer an Fahnen und Transparenten zu organisieren. Ich freu mich schon darauf davon zu hören.

Mimimimi.... und das von Euch!

Ich frage mich, ob wir auf der gleichen Veranstaltung waren...

wir fanden die Kundgebung wichtig - und gerade das von Euch gerügte "Wir-haben-uns-alle-lieb-Gefühl" am Ende des Abends berührend... und ein wenig an "alte" Zeiten erinnernd wo der Begriff "Solidarität" noch eine wichtige Bedeutung hatte.
Nebenbei haben die Menschen auf dem Platz mitgesungen - wenn Sie das nicht gehört haben waren Sie vielleicht schon auf dem Heimweg... oder anderweitig beschäftigt.

Im Übrigen stand Herr Dr. Wingenfeld nicht als CDU-Politiker auf dem Rednerpodium, sondern als Oberbürgermeister der Stadt Fulda.

Wie hier schon geschrieben wurde: veranstalten Sie doch Ihre eigene Kundgebung, dann können Sie plakatieren und Fahnen schwenken - aber in Fulda hören Ihnen vielleicht wenn es hochkommt - 20 Menschen zu.

Politik rauszuhalten ist bei politischen Fragen schlechte Idee

: Wir ist "wir"? Bei einem anonymen Kommentar ergibt das eher wenig Sinn, oder?

Zur Sache:
Natürlich kann jeder "seine eigene" Kundgebung machen. Dann ist da halt nicht so viel los. Ich finde es unangemessen, Kritik von Leuten, die sich an einer Aktion beteiligt haben, so abzubügeln.

Und die Leute, die gekommen sind, sind doch nicht wegen eines Fahnen- und Politikverbots gekommen (das ist ja auch erst kurzfristig verkündet worden). Die Vorstellung, da wären nur 20 Leute gewesen, wenn die Teilnehmer (wie das bei großen bunten Bündnissen mit breiter Beteiligung eigentlich üblich ist) politische Symbole, Plakate, Fahnen etc. hätten zeigen dürfen, ist doch ziemlich abwegig.

Wer lesen kann ist klar im Vorteil

Ich schrieb nicht, dass bei einer politischen Veranstaltung nur 20 Personen erschienen wären, sondern, dass wohl einem politischen Aufruf der Piraten-Partei in Fulda nur ein klägliches Häuflein Menschen gefolgt wäre.

Kundgebung

Tach

Armselig ... der Bürger denkt sich, okay, da sind keine Parteien, die sich gegen die Fremdenfeindlichkeit stellen, dann brauche ich ja nicht wählen gehen ... wenn keiner was machen möchte.

Und hey lieber CDU Freund, der Oberbürgermeister ist CDUler und Fulda hat mit 51% CDU gewählt.

Ich - CDU-Freund?

Meine Freunde werden herzlich lachen, wenn sie die Einschätzung lesen... lol...

Nein, ich bin politisch eher ziemlich weit links einzuordnen - allerdings nicht (mehr) parteipolitisch gebunden.

Parteien die sich gegen Fremdenfeindlichkeit stellen... ja die gibt es, und die sollen auch Farbe bekennen - das gestern aber war die Veranstaltung eines überparteilichen Bündnisses!

Wenn Ihr es nötig habt, da die eigene Partei raushängen zu lassen ist das im Grunde ein Armutszeugnis für Euch - bekommt Ihr nichts Eigenes mehr auf die Beine gestellt dass Ihr jeden Zipfel medialen Interesses ausnutzen müsst? Schade - Ihr ward mal weiter.

Gestern waren Menschen gefordert - einfach als Mensch zu zeigen wo man steht.
Da hatten politische Parteiplakate und andere Bekundungen keinen Platz.

Wie zeigt man das denn?

zu "Gestern waren Menschen gefordert - einfach als Mensch zu zeigen wo man steht.":

Wie zeigt man denn, "wo man steht"? Es waren ja nicht nur Parteisymbole (was ich auch nicht gut gefunden hätte) sondern (wenn die Darstellung im Artikel stimmt) Plakate aller Art verboten.

Ich zitiere mal aus dem Artikel:
>>Selbst die bekannten Forderungen oder Sprüche wie "Kein Mensch ist illegal. Bleiberecht überall" oder "Flüchtlinge bleiben. Rassisten vertreiben" wurden auf der Kundgebung nicht geduldet. Ebenso wenig wie Sprüche auf denen ein Parteilogo zu sehen war.<<

stimmt das? Geht dann "zeigen wo man steht" nur als Zustimmung zu den Bühnenrednern? Also quasi "ich gehe auf eine Demo und der Oberbürgermeister sagt da, wo ich stehe"...

Waren Sie gestern dabei?

Ich glaube nicht.

Die Kundgebung gestern stand unter einem ganz einfachen, klaren Motto:

"1000 Lichter gegen Ausländerfeindlichkeit und Gewalt"

Wer also am Abend mit einem (wie auch immer gearteten) Licht in den Händen auf dem Uniplatz stand, hat sein Statement damit abgegeben.

Und wenn es auch weniger als 1000 Lichter waren - es waren sehr viele Menschen da, die gezeigt haben, dass Fulda bunt ist und bleibt!

ich war da

Ja ich war da und auch dabei - deshalb habe ich ja was geschrieben, sogar via Twitter auch dokumentiert, u.a. hier und hier. Bitte auch den Beitrag von mir genau lesen, dort steht genau beschrieben, was ich vorhatte. Ich hatte nicht vor die Veranstaltung zu stören oder verstörende Botschaften zu projizieren, sondern eigentlich die inhaltlich gleichen Forderungen wie sie von den RednerInnen gesprochen wurden. Wenn ich nicht dagewesen wäre, warum sollte ich dann behaupten von Polizei und Ordnungsamt fotografiert und angemahnt worden zu sein... Ansonsten - auf allen anderen Kundgebungen und Demonstrationen waren diese besagten Botschaften kein Problem. Nur anscheinend in Fulda...

Hier geht es auch nicht zu sehr darum, ob und wie viele in Fulda anwesend waren. Hier geht es darum, was für ein Demokratieverständnis das Bündnis oder der Hauptorganisator hat und wie andere Menschen im Vorfeld und während der Kundgebung durch "Ordner" und Polizei eingeschüchtert werden und wurden.

Übrigens, ich schreibe mit meinem richtigen Namen, zeige Gesicht und kommuniziere auch eher mit Menschen mit Namen. Zur Not können Sie sich ja einen falschen Namen oder Nickname ausdenken, aber mit Namen kommuniziert es sich leichter.

Sorry

Da hat etwas technisch nicht funktioniert - mein Einwand sollte eine Antwort auf den Beitrag "Wie zeigt man das denn?" sein...allerdings bin ich nicht weit von einem DAU entfernt...

Mich wundert es schon ein wenig, dass Sie so ganz andere Eindrücke als ich von der Veranstaltung mit nach Hause genommen haben...

by the way, Sie können mich gerne Rokana Novotna nennen... als solche bin ich auch bei Facebook zu finden...

und vor einigen Jahren war ich ganz kurz davor, bei Ihrer Partei dabei zu sein - ich war vor Urzeiten mal Sprecherin einer linksgerichteten Partei in der BRD - aber dann hat es Ihre Partei geschafft, sich selbst ad absurdum zu führen - was ich nebenbei auf der einen Seite schade finde - auf der anderen Seite aber noch rechtzeitig genug für mich geschah.

Revolution in Fulda ist...

Revolution ist in Fulda doch schon, wenn man sich als Einwohner weigert, sonntags in die Kirche zu gehen.

Auch in Frankfurt gibt es gelegentlich zentral organisierte Demos mit Schönwetter-Reden von führenden Vertretern der lokalen Politik an zentralen Plätzen gegen Menschenfeindlichkeit und Rassismus. Auch diese Demos sind von überparteilichen Bündnissen aus Parteien, Gewerkschaften, Verbänden, Stadt und Stadtparlament organisiert. Aber dann kommen da nicht 500 schweigende Hanseln, sondern weit über 10000 Menschen.
Es ist den Teilnehmern erlaubt, wenn nicht sogar ausdrücklich erwünscht, mit Fahnen von Parteien, Gewerkschaften usw. an der Kundgebung teilzunehmen. Das nennt man dort "Gesicht zeigen". Da sagt niemand etwas, wenn jemand mit Licht politische Botschaften an dunkle Hausfassaden projeziert. Niemand meckert, wenn man Applaus mit Trillerpfeifen begleitet.
Ebenso gibt es dort keine Ordner, die wie Blockwarte streng kontrollierend und beobachten den Platz überwachen. Das macht dort die Polizei. Es kommt auch nicht vor, dass sich Menschen in ziviler Kleidung als Mitarbeiter/Beamte vom städtischen Ordnungsamt ausgeben, ohne sich auszuweisen. Diese tragen in Frankfurt dann Dienstkleidung/Uniform.
Ebenso gibt es in Frankfurt keine Showveranstaltung nach dem Motto "Jetzt sind wir live in der Hessenschau. Jetzt winken wir mal alle meiner Oma in Salzgitter". Wenn der HR vor Ort ist, interessiert das niemanden.

In Fulda, einer Stadt mit 65.000 Einwohnern, kommen bei dem "überparteilichen Bündnis" gerade mal 500 Leute zusammen. Alle still. Irgendwelche Politiker von einer anonymen schwarzen Partei in einer noch schwärzeren Stadt lesen Schönwetter-Reden vom Blatt ab. Es werden Menschen, die irgendwelche Quoten darstellen, auf die Bühne geschickt, die etwas vorlesen sollen. Vom unsäglichen schiefen Gesang, wo sogar die Hunde mit dem Jaulen anfingen, mal ganz zu schweigen. Wenigstens eine Gitarre hätte jemand besorgen können.
Nicht unvergessen sollen auch die Ordner sein, die wie vorbildliche Blockwarte den Platz kontrolliert, um Menschen zu finden, die den schwarzen Einheitsbrei stören könnten.

Wenn in Deutschland mal eine Revolution ausbricht, kommt die in Fulda erst 50 Jahre später an, während im Rest des Landes schon die Gegenrevolution durchgerollt ist. Hauptsache, der Kirche und dem Erzbischof geht es gut.

Waren Sie da?

Und wenn ja, warum?

Ich werde mich jetzt von dieser Seite verabschieden... auf der keine Diskussion stattfindet sondern nur Negativpropaganda...

wer waren noch einmal die Piraten?

Schon vergessen

Waren Sie da?

Und wenn ja, warum?

Ich werde mich jetzt von dieser Seite verabschieden... auf der keine Diskussion stattfindet sondern nur Negativpropaganda...

wer waren noch einmal die Piraten?

Schon vergessen

Diskussion erwünscht

Diskussion ist hier ausdrücklich erwünscht.

Wir Piraten sind noch da. Bleiben Sie noch da.

Wir Piraten waren in Fulda um gemeinsam gegen Rassismus ein Zeichen zu setzen. Also im Prinzip genau das gefordert haben was das Bündnis gemacht hat, also in der Ankündigung. Wir setzen uns ein - nicht nur mit Kerzen oder Luftballons - für Meinungsfreiheit, für Vielfalt, für Bürgerrechte, füŕ Transparenz.

Schönen Tag trotzdem noch. Vielleicht "sieht" man sich ja mal wieder.

Platte Argumente

Schön das Sie in Fulda waren ? Vielleicht haben Sie Sinn und Zweck der Veranstaltung vergessen. Vielleicht sollten Sie als Pirat bei der Wahrheit bleiben.
Das Bündnis " Fulda stellt sich quer " hat zu keiner Demonstration aufgerufen. Es war eine Kundgebung ( Lichtermeer) gegen Ausländerfeindlichkeit und Gewalt im Gedenken auch im den 09.11.
Aus Respekt den Opfern des Faschismus am 09.11. vor 77 Jahren hat sich das Bündnis " Fulda stellt sich quer " entschlossen keine Fahnen und Transparente zur Kundgebung zu zulassen. Bis auf Revolution, die noch nie auch wenn sie als trotzkistischer Jugendverband behaupten Mitglied im Bündnis Fulda stellt sich quer waren. Ihre Argumente sind von einer handvoll Kinder die von der Weltrevolution und den trotzkistischen Klassenkampf träumen gesteuert worden.
Dann den tollen Piraten eine Frage :
Wenn ich Regeln im Vorfeld kenne, warum weine und jammer ich dann wie Revolution?
Warum hat diese revolutionäre Bewegung wie Revolution und Arbeitermacht als Massenbewegung keine eigene Demonstration veranstaltet?

Weil...

Ich es so verstanden habe, dass im Vorfeld etwas anderes kommunziert wurde?

Im Aufruf zur Kundgebung der

Im Aufruf zur Kundgebung der von 60 Organisationen unterschrieben wurde (Revolution) wurde der Verzicht auf Fahnen, Banner und Transparente begründet. Im weiteren haben wir als " Fulda stellt sich quer " alle Bündnismitglieder angeschrieben und die Abfrage auf einen Verzicht von Banner etc. transparent für alle Bündniskräfte gestaltet.
Das eine vielzahl an Ordnungskräften/Polizei und Ordner vorort war hatte auch seine Gründe:
1. Es gab von Seiten der rechten Szene Drohungen
2. Es wurden von den Sicherheitskräften diverse Personen entfernt.
3. Am 09.11. ist flächendeckend in Fulda ein Hetzflugblatt aufgetaucht.

Wir fragen uns von " Fulda stellt sich Quer " warum sich die Piraten von Revolution, die nachweislich zu einer spontan Gegendemonstration per Facebook aufgerufen, instrumentalisieren haben? Bevor so eine Falschmeldung(Lüge) im Internet veröffentlicht wird, hätten Sie als Verantwortlicher mit den Organisatoren reden können.
Aufgrund Ihrer Falschmeldung(Lüge) ist " Fulda stellt sich quer " erheblicher Schaden zu gefügt worden. Ihr Artikel wird bereits auf rechten Seiten gefeiert. Wir erwarten von Ihnen eine Gegendarstellung auf der Seite von Revolution und " Fulda stellt sich quer " sollte bis zum 13.11.2015 keine Gegendarstellung erfolgen lassen wir rechtliche Schritte prüfen. Im weiteren weisen wir darauf hin, das dass von Ihnen verwendete Bild und Logo von Fulda stellt sich quer seit 04./2015 geschützt ist.

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